20. Griechischer Salon: „Zeit der Repression“ am 17. September 2020

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Mitglieder der Gruppe reAKT-AKTION, Lefteris Arabatzis und ein*e online zugeschaltete*r Aktivist*in der Rechtshilfe gegen Polizeiübergriffe berichten über Griechenland.

WO | Regenbogenkino / Regenbogenfabrik, Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22
WANN | Donnerstag, 17. September 2020, 19:30 Uhr

+++ WICHTIG +++ BITTE BEACHTEN +++ WICHTIG +++ BITTE BEACHTEN
Wer am 17. September kommen möchte, muss sich unter griechenlandsoli@web.de anmelden! Denn wegen der Corona-Regeln ist die Platzzahl begrenzt. Wir berücksichtigen die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs.
+++ WICHTIG +++ BITTE BEACHTEN +++ WICHTIG +++ BITTE BEACHTEN

Seit dem Sommer 2019 regiert die Nea Dimokratia  in Griechenland.
In diesem letzten Jahr ist eine zunehmende Militarisierung der Polizei zu beobachten, Überwachung, Übergriffe und Willkür sind an der Tagesordnung. Besetzte Häuser werden geräumt, es gibt ein neues Strafgesetzbuch und die sozialen Rechte der Menschen an ihrem Arbeitsplatz werden eingeschränkt. Neokonservatismus und staatlicher Autoritarismus drohen, sich mit dem Schlagstock durchzusetzen.

Doch es gibt auch Gegenbewegungen, die sich dieser Angstkultur widersetzen: Schon im Sommer 2019 gab es mehrere kleine und größere Arbeiter*innenkämpfe in Griechenland. Im Herbst 2019 wurden zwei Generalstreiks organisiert. Ärzt*innen und Krankenpfleger*innen stritten während der Corona-Krise für mehr Personal in Krankenhäusern, mehr Intensivstationen und eine bessere Finanzierung des Gesundheitssystems, Lehrer*innen gegen die Privatisierung der Schulen, die Künstler*innen für ein Grundeinkommen während des Lockdowns. Die Kämpfe hatten immer auch einen politischen Inhalt: u.a. für die Beibehaltung des Demonstrationsrechts und die Solidarität mit den Geflüchteten.

Die Referent*innen werden aus erster Hand berichten und die Frage stellen, was die Perspektiven für diese Arbeiter*innenkämpfe gegen die konservative Mitsotakis-Regierung sind.

Der Eintritt ist frei – eine kleine Spende wird erbeten.
Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Regenbogenfabrik, attac Berlin. Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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auf unbestimmte Zeit, hoffentlich in die 2. Jahreshälfte verlegt [Berlin] Konferenz: „Deutschlands unbeglichene Schuld(en)“

WO | Haus der IG Metall, Alte Jakobstraße 149 · 10969 Berlin, U Bahnhof Hallesches Tor

WANN | auf unbestimmte Zeit, hoffentlich in die 2. Jahreshälfte verlegt !!

THEMA | Wir wollen das Gedenken an den 8. Mai 1945 nicht der offiziellen „Erinnerungskultur“ durch die Bundesregierung überlassen. Bis heute warten viele Opfer des NS-Regimes und des antifaschistischen Widerstandes auf Anerkennung und eine angemessene Entschädigung – bisher nahezu vergeblich. Die Raubzüge und die Massaker der Besatzer hinterließen nicht nur unermessliches menschliches Leiden, sondern in ihrer Folge Hungersnöte, Verelendung, Bürgerkrieg und ökonomischen Niedergang der betroffenen Länder.

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19. Griechischer Salon: „Solidaritätsreise 2019 nach Griechenland – Eindrücke, Berichte, Diskussion“ am 12. März 2020

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Die Krise in Griechenland, das Spardiktat der Troika und die Proteste der griechischen Bevölkerung sind aus den Schlagzeilen verschwunden. Lambidunas Vyronas_mod

Doch die Orte des Widerstands sind lebendig: Selbstorganisierte Zentren in den Stadtteilen, Kämpfe an den Arbeitsplätzen, antifaschistisches Bewusstsein in Vergangenheit und Gegenwart sind ermutigende Erfahrungen, die die Gewerkschaftliche Reisegruppe gegen Spardiktat und Nationalismus von ihrer nunmehr achten Solidaritätsreise mitgebracht hat.

Unter der Oberfläche eines geplünderten Landes und einer enttäuschten politischen Bewegung haben sich Strukturen entwickelt, die als Keimzellen einer anderen Gesellschaft gesehen werden können. Der Aufbruch ist mit den Platzbesetzungen auf dem Tahir in Kairo, der Plaza del Sol in Madrid, dem Syntagma Platz in Athen sichtbar geworden und lebt in unterschiedlichen Formen weiter.

Die Reisegruppe lädt herzlich ein: „Das Gefühl der Solidarität und das Ziel eines selbstbestimmten Lebens jenseits kapitalistischer Zwänge verbindet uns mit unseren griechischen Gesprächspartner*innen. Unsere Erfahrungen und Eindrücke wollen wir mit euch teilen!“

Der Eintritt ist frei – eine kleine Spende wird erbeten.

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Regenbogenfabrik, attac Berlin. Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

 

 

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18. Griechischer Salon: Filmvorführung „Z – Anatomie eines politischen Mordes“ am 9. Januar 2020

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DVD-CoverDer Film

Frankreich, Algerien 1969, 127 min.
Regie:
Constantin Costa-Gavras
Musik: Mikis Theodorakis
Drehbuch: Constantin Costa-Gavras, Jorge Semprún
Darsteller*innen: Jean-Louis Trintignant,

Irene Papas, Ives Montand u.a.
Romanvorlage: „Z“ von Vassilis Vassilikos

Die Handlung

Der linke, pazifistische Politiker „Z“ wird bei einer Veranstaltung ermordet. Wer sind die Schuldigen? Die Ermittlungen stoßen auf Widerstand von offizieller Seite – doch ein mutiger Staatsanwalt bleibt dran und findet bald heraus, dass höchste politische Kreise in den Fall verwickelt sind… Schauplatz ist ein fiktiver Staat, doch jedem Leser und jeder Zuschauerin von „Z“ war sofort klar, dass sich Buch und Film mit den realen politischen Ereignissen im Griechenland der 60er Jahre befassten:  mit der Ermordung des Oppositionspolitikers Lambrakis im Jahr 1963 und mit den Hintergründen des Obristen-Putsches.

Der Film bekam u.a. den Oscar als bester nichtenglischsprachiger Film und wurde in Cannes mit dem Spezialpreis der Jury und dem Preis für den besten Darsteller, Jean-Louis Trintignant, ausgezeichnet.

Eintritt: 6 Euro, 5 Euro für Student*innen, 4 Euro für Hartz-IV-Empfänger*innen

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Tonmitschnitt von „Der Schattenstaat“

Am 12.12.2019 fand der 17. Griechischen Salon mit dem Titel “ Der Schattenstaat: Politik und Gesellschaft in Griechenland nach dem Bürgerkrieg (1949-1967) statt. Der Historiker Nikolas Pissis referierte über die knapp zwei Jahrzehnte zwischen dem Ende des Bürgerkriegs und dem Militärputsch.

Der Vortrag und die Diskussion sind HIER nachzuhören.

Die Zeit zwischen dem Bürgerkrieg und der Obristendiktatur war voller Widersprüche. Die „kümmerliche Demokratie“ wurde durch außerparlamentarische Machtfaktoren dominiert: durch den König, die USA und den „Schattenstaat“ (Parakratos), d.h. Geheimdienst, Polizei, Militär und rechtsextreme Gruppen.
Gleichzeitig wurde den Verlierern des Bürgerkriegs eine bedingte Teilhabe am politischen Leben gewährt. Immer wieder empfanden die Sieger dies aber als bedrohlich und unterdrückten skrupellos.
Dieselbe Zeit ist von einschneidenden sozialen Umbrüchen markiert, die das Bild der griechischen Gesellschaft grundlegend verändert haben. Dazu gehören nicht nur die massive Arbeitsmigration nach Athen und ins Ausland, nicht zuletzt in die Bundesrepublik, sowie der Wiederaufbau und Wirtschaftsboom unter Karamanlis. Es gab auch den kulturellen Aufbruch der 60er Jahre, der die Zeit vor der Diktatur im Nachhinein als einen griechischen „verlorenen Frühling“ erscheinen lässt. Von diesen Themen handelt der Tonmitschnitt der Veranstaltung am 12.12.2019 zum Schattenstaat.

Hören Sie auch den Tonmitschnitt: „Griechenland in den 1940er Jahren: Der Weg in den Bürgerkrieg“.

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17. Griechischer Salon: „Der Schattenstaat: Politik und Gesellschaft in Griechenland nach dem Bürgerkrieg (1949-1967)“

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WANN | Donnerstag, 12.12.2019, 19.30 Uhr

WO | RegenbogenKino / Regenbogenfabrik, Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22

Die knapp zwei Jahrzehnte zwischen dem Ende des Bürgerkriegs 1949 und dem Militärputsch von 1967 waren voller Widersprüche. Die „kümmerliche Demokratie“ wurde durch außerparlamentarische Machtfaktoren dominiert: durch den König, die USA und den „Schattenstaat“ (Parakratos), d.h. Geheimdienst, Polizei, Militär und rechtsextreme Gruppen.
Gleichzeitig wurde den Verlierern des Bürgerkriegs eine bedingte Teilhabe am politischen Leben gewährt. Immer wieder empfanden die Sieger dies aber als bedrohlich und unterdrückten skrupellos.

Dieselbe Zeit ist von einschneidenden sozialen Umbrüchen markiert, die das Bild der griechischen Gesellschaft grundlegend verändert haben. Dazu gehören nicht nur die massive Arbeitsmigration nach Athen und ins Ausland, nicht zuletzt in die Bundesrepublik, sowie der Wiederaufbau und Wirtschaftsboom unter Karamanlis. Es gab auch den kulturellen Aufbruch der 60er Jahre, der die Zeit vor der Diktatur im Nachhinein als einen griechischen „verlorenen Frühling“ erscheinen lässt.
Im Vortrag werden diese Aspekte in den internationalen Kontext gestellt, sowohl was die machtpolitischen Determinanten des Kalten Kriegs betrifft als auch die Bedeutung von übergreifenden kulturellen Trends und den Vergleich mit zeitgenössischen Entwicklungen in West und Ost.

Der Eintritt ist frei – eine kleine Spende wird erbeten.

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Regenbogenfabrik, attac Berlin. Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Achtung, schon jetzt vormerken: Am 9. Januar 2020 zeigen wir zur selben Thematik den legendären Film „Z Anatomie eines politischen Mordes“ von Costa-Gavras, die vielleicht eindrucksvollste Darstellung des Parakratos der 50er-60er Jahre in Griechenland. Es handelt sich um DEN Klassiker des Politthriller-Genres. Der Film wurde mit zwei Oscars sowie zwei Preisen beim Filmfestival in Cannes prämiert.

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„Eingebrannt – Frauen auf Kreta 1941-1945“ Filmvorführung und Gespräch am 17. Oktober 2019

EingebranntWO | RegenbogenKino, Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22

WANN | Donnerstag, 17.10.2019 um 19.30 Uhr

 

Eingebrannt – Frauen auf Kreta 1941-1945

Dokumentarfilm von Barbara Englert und Leonie Englert,
Deutschland 2019, 117 Minuten, Griechisch, Untertitel in deutscher Sprache

Filmaufführung und Gespräch mit den Filmautorinnen

Eine Reise durch die Geschichte kretischer Frauen während der deutschen Besatzung auf Kreta von 1941-1945.

Die Handlung:

Zweiundzwanzig Kreterinnen sprechen über ihren Widerstand, ihre Solidarität, über Ängste und Hoffnungen, ihren Überlebenskampf und den Umgang mit den Besatzern. Die Beteiligung am Widerstand war für die meisten dieser Frauen selbstverständlich. Sie durchleben im Film mit ihrer eigenen Stimme ihre Vergangenheit; traurig, wütend, stolz.
Die innere Resonanz der Erzählungen wird von Puppen gespiegelt.
Der Dokumentarfilm zeigt, wie die Auswirkungen dieser Erlebnisse auf das Leben der Frauen auch heute immer noch deutlich sichtbar sind. Ihre lebendige Erinnerung ist eine Reise durch ihre Geschichte und über die rauen Berge und Küsten Kretas. Es zeichnet ein anderes Bild der Insel, die viele nur als Urlaubsparadies kennen.

Gedreht wurde der Film in Kooperation mit dem Filmkollektiv Obscura Lab und der Puppentheatergruppe Firdin Migdin aus Rethymno.

Trailer: https://vimeo.com/199544506

Eintritt: 6 Euro, 5 Euro für Student*innen, 4 Euro für Harzt IV-Empfänger*innen

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, RegenbogenKino, attac Berlin

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16. Griechischer Salon: „Griechenland in den 1940er Jahren: Der Weg in den Bürgerkrieg“ – Vortrag und Diskussion am 9. Mai 2019

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WO | Regenbogenkino in der Regenbogenfabrik, B.-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22 |

WANN | 9. Mai 2019, 19:30 Uhr |

Einen Mitschnitt des Vortrages findet ihr hier.

Der griechische Bürgerkrieg, der auf die Besatzung des Landes im Zweiten Weltkrieg folgte, ist in Deutschland kaum bekannt.

Bereits 1943 flammen bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen den linken Partisanen der EAM-ELAS und ihren rechten, königstreuen Widersachern aus kleineren Widerstandsgruppen sowie Truppen der Kollaborationsregierung auf. Nach der Befreiung des Landes von den deutschen Besatzern im Oktober 1944, der Auflösung einer kurzlebigen Einheitsregierung, dem Kampf um Athen im Dezember 1944 und dem Scheitern eines Kompromisses 1945 eskaliert der Bürgerkrieg und endet 1949 mit der vollständigen Niederlage der Linken.
Wie kann man sich den griechischen Bürgerkrieg, der bis heute Spuren im Land hinterlassen hat, erklären? Hätte es 1944, zum Zeitpunkt der Befreiung, alternative Optionen gegeben?

Im Vortrag von Nikolas Pissis werden dazu viele Aspekte erläutert: die Spannungen innerhalb der griechischen Gesellschaft, der aufkommende Ost-West Konflikt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, die einschneidenden Nachwirkungen der deutschen Besatzungspolitik, der Charakter der Widerstandsbewegung und ihre Zielsetzungen, sowie die Rolle Großbritanniens, der USA und der Sowjetunion.

Der Eintritt ist frei – eine kleine Spende wird erbeten.
Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Regenbogenfabrik, attac Berlin. Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.


Der GRIECHISCHE SALON macht kreative Pause!

Das Bündnis Griechenlandsolidarität trifft sich weiterhin regelmäßig.
Termine siehe: griechenlandsoliberlin.wordpress.com

Ausführliche Berichte zu Griechenland sowie weitere Infos und Kontakt zur
bundesweiten Soli-Bewegung für Griechenland unter:
https://griechenlandsoli.com.

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Filmvorführung „Amerika Square“ mit Diskussion am 13. April 2019

WO| RegenbogenKINO, Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22
WANN | Samstag, 13.4.2019, 20.30 UhrAmerika

Spielfilm „Amerika Square“ (OmU)
Griechenland 2016, 86 Min, R: Yannis Sakaridis, D: Yannis Stankoglou, Makis Papadimitriou, Vassilis Kukalani, Ksenia Dania, Themis Bazaka

Im Anschluss: Diskussion mit Vassilis Kukulani, der im Film die Rolle des Syrers Tarek spielt, über die Situation der Geflüchteten (in Griechenland).

Die Handlung: Der arbeitslose, frustrierte Nakos versteht seinen Wohnblock nicht mehr: überall Multi-Kulti, überall geflüchtete Menschen; er fürchtet „Überfremdung“ und heckt einen tödlich-rassistischen Plan aus. Sein bester Freund noch aus alten Tagen ist der Tattoo-Künstler Billy, doch dieser – zutiefst menschlich unter der coolen Schale – sieht die Schicksale der Menschen, die neuerdings rund um den Amerika Square leben. So wie die afrikanische Barsängerin Tereza, die ein neues Tattoo will: „Refuse to Sink“. Und so wie Tarek, der mit seiner kleinen Tochter dem Krieg in Syrien entkommen ist und eigentlich weiter will nach Berlin…
In Sakaridis‘ preisgekröntem Film treffen die vier und ihre so unterschiedlichen Träume in einem packenden Plot aufeinander. Freiheit oder Angst, Kleingeist und Hass oder Solidarität, Geschäft oder Liebe: Was wird die Oberhand behalten?

Eintritt: 6 Euro, 5 Euro für Student*innen, 4 Euro für Hartz IV-Empfänger*innen
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Weitere Aufführung des Filmes am 12. April 2019 (ohne Diskussion)

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Filmvorführung und Gespräch „Der Balkon – Wehrmachtsverbrechen in Griechenland“ am 31. März 2019

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WO | Eva Lichtspiele Blissestraße 18, 10713 Berlin

WANN | Sonntag, 31.03.2019, 17:30 Uhr

WAS | Respekt für Griechenland e.V.“ und die Eva Lichtspiele laden ein: Der Balkon – Wehrmachtsverbrechen in Griechenland. Ein Dokumentarfilm von Chrysanthos Konstantinidis
(Griechenland 2018, 101 min., Original mit deutschen Untertiteln)

Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es ein Gespräch mit dem Regisseur, Chrysanthos Konstantinidis, der aus Lyngiades stammt, und seinem Protagonisten, Christoph Schminck-Gustavus, auf dessen alten Ton- und Bildaufnahmen der Film weitgehend basiert.

Hintergrund:
„Nicht vergessen“ ist das Leitmotiv dieses eindrucksvollen Films!
Lyngiades, ein Dorf in Nord-Griechenland: wegen seiner wunderbaren Aussicht der „Balkon“ genannt. Doch die Idylle war Schauplatz eines Massakers, das hierzulande noch viel zu wenig bekannt ist: Am 3. Oktober 1943 ermordeten die deutschen Besatzer 82 Dorfbewohner und zerstörten fast alle Häuser.
Der Rechtshistoriker Christoph Schminck-Gustavus aus Bremen recherchierte und dokumentierte vor drei Jahrzehnten die Hintergründe dieses Verbrechens (s. sein Buch „Der Feuerrauch“). Jetzt führt er durch den Film. In diesem hören die Nachkriegsgenerationen am Ort, oft erstmalig, Erinnerungen von Überlebenden. Es sind Dokumente der Trauer vor dem Hintergrund eines kollektiven Traumas. Und es sind Einblicke in die unterlassene Aufarbeitung in Deutschland und in die verweigerte Wiedergutmachung.
Abschließend stellt der Verein „Respekt für Griechenland“ seine gerade begonnene Kampagne zu „Deutsche Kriegsschuld und Verpflichtungen gegenüber Griechenland“ vor.

 

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15. Griechischer Salon: Filmvorführung und Live-Musik am 14. März 2019

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Die HanAmerika-Square 2dlung: Der arbeitslose, ultranationalistische Nakos versteht seinen Wohnblock nicht mehr: überall Multi-Kulti, überall geflüchtete Menschen; er fürchtet „Überfremdung“ und heckt einen tödlich-rassistischen Plan aus.
Sein bester Freund noch aus alten Tagen ist der Tattoo-Künstler Billy, doch dieser  – zutiefst menschlich unter der coolen Schale – sieht die Schicksale der Menschen, die neuerdings rund um den Amerika Square leben. So wie die afrikanische Barsängerin Tereza, die ein neues Tattoo will: „Refuse to Sink“. Und so wie Tarek, der mit seiner kleinen Tochter dem Krieg in Syrien entkommen ist und eigentlich weiter will nach Berlin…
In Sakaridis‘ preisgekröntem Film treffen die vier und ihre so unterschiedlichen  Träume in einem packenden Plot aufeinander. Freiheit oder Angst, Kleingeist und Hass oder Solidarität, Geschäft oder Liebe: Was wird die Oberhand behalten?

Im Anschluss an den Film gibt’s Live-Musik mit dem Duo „Eponimoi“. Christos         Gagralis und Themis Letenos spielen Rembetiko und andere griechische Lieder, die Ihr alle kennt (oder endlich kennenlernt). Tanzt und feiert mit: das Leben, den Abend – und die Regenbogenfabrik, die in dieser Märzwoche Geburtstag hat und 38 Jahre alt wird.

Eintritt: 6 Euro, 5 Euro für Student*innen, 4 Euro für Hartz IV-Empfänger*innen.

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Regenbogenfabrik, attac Berlin

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Lesung aus „Yanis Varoufakis: Die ganze Geschichte. Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment“ 6. März 2019

WO | Roter Salon der Volksbühne Berlin, Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin-Mitte

WANN | 6.3. 2019, Beginn: 19 Uhr

Es lesen Rainer Iwersen, Ulrike Knospe, Christian Bergmann und Prof. Dr. Rudolf Hickel gibt ökonomische Erläuterungen.  Mit einer Überraschung.

Die Premiere fand 2018 in der bremer shakespeare company statt.

Textauswahl: Gerd Bock | Lesefassung: Rainer Iwersen

In seinem ebenso brillanten wie spannenden Bericht schildert Varoufakis die Erfahrungen, die er als griechischer Finanzminister mit den Vertretern der EU gemacht hat: Auf 600 Seiten protokolliert und analysiert er das Ringen um eine demokratische und soziale Veränderung der Politik gegenüber Griechenland und Europa generell. Wir schauen hinter die Kulissen der Machtzentren in der Eurozone. Varoufakis’ Protokolle seiner Kämpfe mit ihren Vertretern sind so aufschlussreich wie mitunter komisch. Dabei ist die griechische Niederlage eine Tragödie – nicht nur für die griechische Bevölkerung, sondern für die ganze EU.
Oxi zu dieser Eurozone
In der Nacht vom 5. Juli 2015, als die Griechen mit 63 Prozent »Oxi/Nein« zur Troika-Politik sagten, erklärte Janis Varoufakis gegenüber der Presse: »Unser Nein ist ein majestätisches, großes Ja zu einem demokratischen Europa. Es ist ein Nein zu der düsteren Vision einer Eurozone, die wie ein eiserner Käfig für Europas Völker ist. Aber es ist ein lautes Ja zu einer Vision der Eurozone, die soziale Gerechtigkeit und gemeinsamen Wohlstand für alle Europäer verheißt.«
Ein historischer Satz. Im Rückblick erscheint der Sieg des Berlin/Brüsseler-EU-Establishments über die griechische Bevölkerung wie ein Pyrrhussieg. Vor allem Varoufakis hatte versucht, aus der europäischen Krise einen Ausweg zu weisen. Er wurde dafür massiv verleumdet und medial diffamiert – nicht ohne negative Folgen: Nationalistische Bewegungen haben in Europa weiteren Auftrieb bekommen. Großbritannien hat der EU den Rücken gekehrt und in Italien versucht ein Bündnis mit rechtspopulistisch-rassistischer Schlagseite der Zwangsjacke der herrschenden europäisch-deutschen Agenda zu entkommen. Brillant beschreibt Varoufakis in seinem Buch: »Die ganze Geschichte – Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment (Adults in a room)« die Mechanismen der Macht in der EU. Dieses Ringen um eine demokratische und soziale Veränderung der europäischen Politik 2015 führt er wie eine antike Tragödie vor, deren mächtigsten Figuren deutsche Politiker waren. Die in der »bremer shakespeare company« präsentierten Auszüge aus Varoufakis Text können wichtige Aspekte des Kampfes neu lebendig machen, den Griechenland gegen die vereinte Streitmacht der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der deutschen Massenmedien geführt und verloren hat – zum Nachteil der Menschen in Griechenland und auch zum Nachteil der Zukunft eines vereinten Europas.

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin,  Volksbühne Berlin und attac Berlin

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„Asylrecht? Entwicklungen in der EU und in Deutschland“ am 14. Februar 2019

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Moria, Lesbos, Foto: Claus Kittsteiner

Asylrecht? Entwicklungen in der EU und in Deutschland
14.02.2019 / 19:30 Uhr / Regenbogenkino Kreuzberg

Neue Lager werden gebaut – in Afrika, Europa, in Deutschland. Schutzsuchende werden abgewiesen oder interniert. Was geschieht mit dem Recht auf Asyl?
Die Journalistin Beate Selders spricht über die Auswirkungen der aktuellen europäischen Migrationspolitik in Herkunfts- und Transitländern sowie über die Folgen der geplanten EU-Asylrechtsänderungen. Die griechischen Hotspots wie das Camp Moria auf Lesbos sind Pilotprojekte dieser neuen Asylpolitik.

Nora Brezger, Mitarbeiterin des Flüchtlingsrates Berlin, spricht über die aktuelle Situation und die Perspektiven des Rechts auf Asyl in Deutschland – was verändert sich und was bedeuten die Veränderungen für die Geflüchteten?

Den negativen Entwicklungen etwas entgegensetzen und sich für die betroffenen Menschen einsetzen – das tun auch die MitarbeiterInnen der Initiative Familienleben für alle. Deshalb freuen wir uns auf Dorothea Lindenberg, die über die Aktivitäten der Initiative spricht.
Im Anschluss an die Vorträge gibt es eine Diskussionsrunde.
Eine Veranstaltung des Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin und des Bildungswerkes der Heinrich-Böll-Stiftung, finanziert aus Mitteln der Stiftung Deutsch Klassenlotterie.

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„Krisis“, Dokumentarfilm über die Solidarische Praxis in Piräus am 2. Februar 2019


Samstag, 2.2.2019, um 19:30 Uhr
regenbogenKINO in Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22

Mit einer kurzen Einführung von Nadja Rakowitz (vdää).
Anschließend Diskussion mit Fotis Andreopoulos, Aktivist aus Piräus, und Protagonist des Films, sowie Regisseur Wolfgang Reinke

Die Krisenpolitik in der EU hatte in Griechenland dazu geführt, dass 30% der Bevölkerung ihre Krankenversicherung verloren hatten. Elena, Fotis und Vasiliki engagieren sich seit 2013 zusammen mit anderen in einer sogenannten Solidarischen Praxis in Piräus. Dort organisieren sie medizinische Versorgung und kostenlose Medikamente für ihre in Not geratenen Nachbar*innen. „Krisis“ zeigt ihre Lebensfreude und ihr Engagement, ihre Kämpfe, Hoffnungen und Enttäuschungen und ist so zugleich ein Zeitdokument der politischen Entwicklungen in Griechenland. Der Film begleitet die Aktivist*innen zwei Jahre lang von Ende 2014 bis Ende 2016: vom Wahlsieg von SYRIZA über das Referendum im Juli 2015, die Unterwerfung der Regierung unter das 3. Memorandum der EU-Troika und die Auswirkungen der EU-Flüchtlingspolitik auf die griechische Gesellschaft und die solidarische Bewegung. Er zeigt, was Solidarität in diesen Zeiten bedeutet: Die Aktivist*innen der Solidarischen Praxis begreifen Solidarität als Akt der Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten und als politischen Widerstand.

Eintritt: 6,00 €, 5,00 € für StudentInnen, 4,00 € für Hartz IV-EmpfängerInnen

Eine Veranstaltung des Bündnisses Griechenlandsolidarität Berlin, des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte, des regenbogenKINOs und des Vereins Solidarisches Gesundheitswesen, unterstützt durch die Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt und die Rosa Luxemburg Stiftung

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14. Griechischer Salon: „Juni ohne Ernte (Distomo 1944)“. Lesung mit der Autorin Kaiti Manolopoulou am 10. Januar 2019

Header GRSalon Januar2019

WO | Regenbogenkino in der Regenbogenfabrik, Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22 |

WANN | Donnerstag, 10. Januar 2019, 19:30 Uhr |Cover Juni ohne Ernte

Am 10. Juni 1944 töteten Angehörige einer deutschen SS-Polizei-Division im Zuge einer sogenannten „Vergeltungsaktion“ 223 der etwa 1800 Bewohner der Ortschaft Distomo und brannten das Dorf nieder. Opfer waren vor allem Menschen, die an Partisanenkämpfen unbeteiligt gewesen waren: Alte, Frauen und Kinder.

Wie kann man dem Schrecken und der Verzweiflung Ausdruck verleihen? Indem man die Zeitzeugen und ihre Nachkommen selbst zu Wort kommen lässt! Vor dem Hintergrund ihrer eigenen tiefen Beziehung zu Distomo, das sie als Kind immer wieder besucht hat, und mit ihrer einfühlsamen Art hat Kaiti Manolopoulou (geb. 1934) die Menschen zum Sprechen gebracht und ihre Erinnerungen aufgezeichnet.

Den Hauptteil des Buches „Juni ohne Ernte“ bilden diese Erinnerungstexte. Doch die Autorin geht noch weiter: Sie beschreibt uns auch das Dorf Distomo, wie es vor dem Tag des Massakers war. Sie erläutert die geschichtlichen Fakten und stellt Initiativen dar, die sich mit der historischen Erinnerung befassen. Und schließlich stellt sie Distomo in den Kontext anderer europäischer Orte mit gleichem Schicksal wie das griechische Kommeno, das französische Oradour und das tschechische Lidice. In dieser Kombination ist „Juni ohne Ernte“ ein einzigartiges Dokument und ein Stück beeindruckender Literatur.

Kaiti Manolopoulo: Juni ohne Ernte (Distomo 1944), 256 Seiten, 50 Fotos (schwarz-weiß), fest gebunden, 19 x 12 cm. Aus dem Neugriechischen von Michaela Prinzinger. Verlag der Griechenland Zeitung, Athen 2016.

Der Eintritt ist frei – eine kleine Spende wird erbeten.

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Regenbogenfabrik, attac Berlin. Mitveranstalter: Diablog Vision e.V., Exantas Berlin e.V.

Mit freundlicher Unterstützung des Presse- und Kommunikationsbüros der
Griechischen Botschaft Berlin und der Rosa Luxemburg Stiftung

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Spendenaktion: Wärme für Geflüchtete auf Lesbos im Winter

Zelt WinterWärme für Geflüchtete auf Lesbos im Winter
Spendensammlung des Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin
Der nächste Winter steht vor der Tür. Die ohnehin katastrophalen Lebensbedingungen der Geflüchteten auf Lesbos haben sich weiter verschlechtert. Noch mehr Menschen, die im Lager Moria auf engem Raum, teilweise in Sommerzelten, leben und nun in der Kälte stundenlang nach Essen und heißen Getränken anstehen müssen. Andere sind vor der Gewalt im Lager geflohen und campieren ohne Unterstützung im Freien.
Wir möchten das Hope Project unterstützen. Die Kempsons sind eine britische Familie, die seit dem Jahr 2000 auf Lesbos lebt und arbeitet. 2015 haben sie das Hope Project gegründet und setzen seitdem ihre ganze Kraft für die Unterstützung der Geflüchteten ein. Sammelt mit uns Geld für warme Kleidung und Decken! Wärme für die Menschen, um einen weiteren Winter zu überstehen.
Spendenplattform: mydonate.bt.com/…bundnisgriech

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Lesung: Wolfgang Schorlau: „Der große Plan“ am 6. Dezember 2018

Schorlau: Der große PlangeDrucktes: Dr. Gesine Lötzsch und Wolfgang Schorlau
Lesung und Gespräch: Dr. Gesine Lötzsch und Wolfgang Schorlau »Der große Plan«: Wolfgang Schorlaus Krimis wurden mehr als eine Million Mal verkauft. Es geht bei ihm immer um politische Themen, wie z. B. um die NSU-Mörder, die Griechenland-Krise oder die Machenschaften der Treuhand.
Geschickt verbindet er gut recherchiertes Faktenmaterial mit einer spannenden Kriminalgeschichte. In »Der große Plan« droht der Privatdetektiv Georg Dengler an seinem bisher größten Fall zu scheitern. Wer hat die Mitarbeiterin des Auswärtigen Amtes Anna Hartmann entführt? Was hatte sie mit der sogenannten Griechenlandrettung zu tun? Weiß sie, auf welchen Konten die vielen Milliarden der »Griechenlandrettung« in Wirklichkeit gelandet sind? Weiterlesen

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Filmvorführung „DANCE FIGHT LOVE DIE – With Mikis on the Road“ und Gespräch am 7. Dezember 2018

WO | Regenbogenkino in der Regenbogenfabrik, Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22Mikis

WANN | 7. Dezember 2018 um 19:30 Uhr

Ein Film von Asteris Kutulas, 90 Minuten
Anschliessend Gespräch mit Asteris und Ina Kutulas!

Asteris Kutulas begleitete Theodorakis von 1987 bis 2017 und ließ dabei immer wieder seine Videokamera laufen. Aus diesem bisher nie angetasteten Fundus von fast 600 Stunden Road-Movie-Material entstand ein lebendiges, mitreißendes Filmwerk uber einen couragierten Europaer mit
kretischen Wurzeln, dessen Musik in der ganzen Welt gespielt wurde und wird – ein einmaliges Filmgedicht uber Liebe, Musik, Leidenschaft und Tod. Der Film gewahrt einen umfassenden und originaren Einblick in die „Agenda des
geistigen Anarchisten“ Mikis Theodorakis, der im Juli 2018 seinen 93. Geburtstag feierte.
3 Jahrzehnte, 4 Kontinente, 100 Drehorte, 600 Stunden Filmmaterial. In
seinem Film verwebt Kutulas sehr personliche Momente mit
dokumentarischen Aufnahmen, historisches Filmmaterial mit humorvollgrotesker
Fiktion und Theodorakis’ Musik mit ihrem Widerhall in den
Interpretationen zahlreicher vorwiegend junger Kunstler, u.a. als Rock-,
Klassik-, Electro- und Rap-Version.
87 Minuten Musik, kaum gesprochenes Wort. DANCE FIGHT LOVE DIE – ein
unikaler Film uber Inspiration, Eros und Thanatos.

Eintritt Kino: 6,- Euro, Student*innen 5,- Euro, Hartz IV Empfänger*innen 4,- Euro

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Jahrestreffen der Griechenlandsolidarität: 17. und 18. November 2018 in Kassel

Am 17. und 18. November 2018 findet ein weiteres bundesweites Treffen Griechenlandsolidarität statt. Seit 2014 gibt es Treffen der deutschsprachigen Griechenlandsoligruppen und von Menschen, die sich für Griechenland interessieren.
Ort: Café BuchOase, Germaniastrasse 14 (3 Strassenbahnstationen vom ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe, Halt Wehlheider Platz)
Beginn: Samstag 17.11.2018 um 12 Uhr (Eröffnung um 13:00 Uhr)
Ende: Sonntag 18.11.2018 um 14:00 Uhr Weiterlesen

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13. Griechischer Salon: „Nationalismus in Griechenland?“ – Vortrag und Diskussion am 8. November 2018

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Eine Welle des Nationalismus erschüttert seit geraumer Zeit Europa, immer mehr Staaten werden von rechten oder rechtsextremen Regierungen geführt.
Hat diese Welle nun auch Griechenland erreicht?
In jedem Fall wird in Griechenland heftig debattiert, ausgelöst durch die zwischen den Regierungen in Skopje und Athen erzielte Übereinkunft, den Staat nördlich von Griechenland nunmehr Republik Nordmazedonien zu nennen.

Nach dem Zerfall Jugoslawiens entstand der Staat Mazedonien. Seitdem schwelt der Konflikt mit Griechenland über die Verwendung des Staatsnamens. Gegen die vorläufige, nach drei Jahrzehnten des Streits gefundene Lösung haben in Griechenland Hunderttausende demonstriert. Überwiegend von Rechten getragen, haben sich auch viele Linke an den Protesten beteiligt.

Welche Erklärung gibt es für diese Tendenzen? Hat die Krise zu einem Erstarken des Nationalismus in Griechenland beigetragen? Welche Ereignisse in der griechischen Geschichte des 20. Jahrhunderts verstärken diese Haltung?
Diese Fragen wollen wir im „Griechischen Salon“ diskutieren. Wir haben dazu den griechischen Historiker Nikolas Pissis eingeladen, der die schwierige Materie aus seiner Sicht darstellen wird.

WO: Regenbogenkino in der Regenbogenfabrik, B.-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22 |

WANN: 8. November 2018, 19:30 Uhr |

Der Eintritt ist frei – eine kleine Spende wird erbeten.
Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Regenbogenfabrik, attac Berlin

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