Bis Griechenland – und nicht weiter!

Beiträge zur Situation der Geflüchteten in Griechenland und zur europäischen Flüchtlingspolitik

Claus Kittsteiner (Initiative „Respekt für Griechenland“) berichtet von der Situation der Geflüchteten und der freiwilligen Helfer*innen auf Lesbos.

Alexandros Stathopoulos (Pro Asyl) gibt Hintergrundinformationen zum Ringen auf der politischen Bühne Europas.

Am 5. April 2016 um 19.00 Uhr im Mehringhof, Gneisenaustraße 2A, 10961 Berlin, U6/U7 (Mehringdamm), Bus 119, 140, 219

Flüchtlinge auf Lesbos

Ankommende Flüchtlinge werden auf Lesbos von Freiwilligen an Land gebracht.
© UNHCR/Achilleas Zavallis

Griechenland befindet sich in einer tiefen ökonomischen Krise. Die aufgezwungene Austeritätspolitik und ihre Auswirkungen stellen das Land vor kaum lösbare Probleme. Während die Politik darum ringt, bei Einhaltung der Troika-Auflagen der humanitären Verantwortung gegenüber der eigenen Bevölkerung gerecht zu werden, ist das Land gleichzeitig mit der Ankunft von tausenden Flüchtenden täglich konfrontiert. Durch die Grenzschließungen auf der Balkanroute erfährt das Problem eine neue Dimension.

Und trotzdem: In Griechenland konnte – bislang jedenfalls – durch den Einsatz der Zivilgesellschaft Schlimmstes verhindert werden. Sowohl Einheimische als auch internationale Freiwillige übernehmen größtenteils die Versorgung der Ankommenden.
Claus Kittsteiner ist seit vielen Monaten auf Lesbos aktiv. Er koordiniert dort die Aktivitäten von „Volunteers for Lesvos“, einem Projekt der Initiative „Respekt für Griechenland“. Er wird in seinem Vortrag ganz aktuell von der Situation auf Lesbos und der Arbeit der Freiwilligen dort berichten.

Alexandros Stathopoulos von Pro Asyl spricht über die aktuellen Bewegungen der Flüchtenden und die Reaktionen der europäischen Länder: Was geschieht auf politischer Ebene und wie wirken sich die aktuellen Beschlüsse und Maßnahmen auf die konkrete Situation der Menschen aus? Was bezwecken die Einsätze von Frontex und von NATO-Kriegsschiffen? Ist das Asylrecht faktisch nicht schon abgeschafft? Was bleibt den Flüchtenden? Welche Routen könnten die Flüchtenden nach der Sperrung der Balkanroute zukünftig wählen?

…und was können wir hier vor Ort tun?

Flyer als pdf zum Download

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