Interview mit Yanis Varoufakis im Stern: Der Tag, an dem die Demokratie starb

Yanis Varoufakis im stern-Gespräch: Der Tag, an dem die Demokratie starb

varoufakisNur fünf Monate war Yanis Varoufakis griechischer Finanzminister. Aber das hat gereicht, um seine Kollegen fast in den Wahnsinn zu treiben – uns seine Fans in Ekstase. Eine Begegnung in Athen

„Lasst uns allein mit dieser Hilfe, die uns nur in ewige Knechtschaft zwingt! Mit dem Hilfsprogramm wurde Griechenland faktisch zu einem Protektorat. Die Eurogruppe, die demokratisch überhaupt nicht legitimiert ist, eigentlich ein informelles Forum ist ohne Machtbefugnisse, erteilt Völkern Befehle: Sie wollen Untertanen, die den Kopf beugen, nicken, demütig sind und tun, was ihnen befohlen wird. Diese Eurogruppe agiert ohne jede Kontrolle – und trifft Entscheidungen über Leben und Tod. Als die Eurogruppe gegründet wurde, starb die Demokratie…“

Artikel von Arno Luik im Stern vom 3.8.2015

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Eine Antwort zu Interview mit Yanis Varoufakis im Stern: Der Tag, an dem die Demokratie starb

  1. kokkinos vrachos schreibt:

    Finanzminister Giannis Varoufakis äußerte sich in einem Artikel im Guardian am 18.2.2015 folgender Maße: „Als »Marxist« müsse man heute alles daran setzen, den Kapitalismus zu stabilisieren, weil sonst die extreme Rechte profitieren würde. »Wenn das bedeutet, dass wir es sind, die brauchbar erratischen Marxisten, die versuchen müssen, den europäischen Kapitalismus vor sich selbst zu retten, dann sei es so.“

    Liebes Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin dazu fällt mir nichts mehr ein. Marx würde sich bei dieser Interpretation von Marxismus im Grab umdrehen. Syriza ist einfach nur eine bürgerliche Partei. Sie sind Linksverteidiger des Kapitals.

    Die Quelle zum nachlesen: Yanis Varoufakis: How I became an erratic Marxist, The Guardian, 18.2.2015, online: http://www.theguardian.com/news/2015…rratic-marxist

    vg, kv

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