taz: „Wer nicht spart, muss fühlen“

„Viele Deutsche halten es für völlig normal, dass die griechische Wirtschaft zerstört wird. Sie glauben an eine Art schwarze Pädagogik.

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Karikatur von Klaus Stuttmann

Was hat Gianis Varoufakis im Januar gedacht, gesagt, gemacht? Das beschäftigt deutsche Medien noch heute. Dabei weiß es jeder: Der Mann ist nicht mehr griechischer Finanzminister. Es ist egal, ob er jemals einen Grexit geplant haben könnte oder nicht.

Wobei die eigentliche Ironie ist: Der Grexit findet sowieso statt. Nur völlig anders, als es sich der aufgeregte Boulevard vorstellt. Da sind keine Hacker am Werk, und es gibt auch keine klandestinen Treffen in Athener Hotels. Nein, die glanzlose EZB-Bürokratie reicht völlig, um Griechenland aus dem Euro zu werfen.

Dieser Grexit ist eintönig grau. Die Griechen haben einfach kein Geld mehr. Neue Drachmen gibt es nicht, weil offiziell noch der Euro gilt – aber dieser Euro ist faktisch verschwunden. Aus den Bankautomaten kommen 60 Euro pro Tag. Das war ’s…“

von Ulrike Herrmann

Weiterlesen in der taz vom 27.07.2015

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