Yanis Varoufakis: „Meine Worte haben die deutsche Öffentlichkeit nie erreicht“

Die Medien hätten ihn von Anfang an als Verrückten hingestellt, sagt der Ex-Finanzminister ZEITmagazin und ZEIT ONLINE. Dabei fühle er sich Deutschland eng verbunden.

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Karikatur von Klaus Stuttmann

Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis bedauert, dass es ihm nicht gelungen sei, der deutschen Bevölkerung seine enge Verbundenheit zu Deutschland zu vermitteln. „Die Medien haben mich von Anfang an als diesen Verrückten hingestellt, der den Deutschen ans Geld will. Meine Worte haben die deutsche Öffentlichkeit nie erreicht“, sagte Varoufakis in einem Gespräch mit dem ZEITmagazin und ZEIT ONLINE. Das sei für ihn eine der größten Enttäuschungen seiner Amtszeit, sagte Varoufakis, der im Juli als Finanzminister zurückgetreten war.

Im Interview erzählt Varoufakis, wie stark Deutschland ihn in seiner Jugend prägte: „Während der griechischen Militärdiktatur bin ich praktisch mit dem Radioprogramm der Deutschen Welle aufgewachsen. Das war eine Stimme der Freiheit.“ Für seine Eltern sei Deutschland so etwas wie eine spirituelle Heimat gewesen. Seine Mutter habe eine Ausbildung zur Deutschlehrerin abgeschlossen. „In den siebziger Jahren verbrachten wir regelmäßig die Sommermonate in den deutschen und österreichischen Alpen. Es gibt noch einen Familienfilm, in dem ich mit Freunden fließend Deutsch spreche.“

Weiterlesen auf Zeit Online vom 28. Juli 2015

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